Folge 9 | Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit im Job – mit Herz statt Ellenbogen?

Shownotes

Wie gelingt echte Gleichstellung in der Arbeitswelt – und warum passiert sie nicht von allein? In dieser Folge von „Hamburg, watt nu?“ spricht Host Kristina Kara von den Hamburger Energiewerken mit Kirsten Fust, Geschäftsführerin der Hamburger Energiewerke, und Dorothee Vogt, Vorständin der filia Frauenstiftung, über Wege zu mehr Teilhabe und strukturellem Wandel.

Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft: aus der aktuell männerdominierten Energiebranche ebenso wie aus internationaler Stiftungsarbeit für die Stärkung von Frauen, Mädchen und FLINTA (Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, transgeschlechtliche und agender Personen). Mentoring, gezielte Förderung und klare Zielvereinbarungen zeigen, wie sich Strukturen konkret verändern lassen – getragen von einer modernen Führungskultur, die offen, zugewandt und erfolgreich ohne Ellenbogenmentalität wirkt und damit auch sichtbar macht, wie die Hamburger Energiewerke als Unternehmen diesen Wandel aktiv gestalten.

Es geht um strukturelle Hürden, Care-Arbeit, solidarische Netzwerke und auch um sogenannte Male Allies – also Männer, die Gleichstellung aktiv unterstützen und Verantwortung für fairere Arbeitsstrukturen übernehmen. Sichtbarkeit, konkrete Ziele und gegenseitige Unterstützung werden dabei zu entscheidenden Faktoren für echten und nachhaltigen Wandel.

Ein Gespräch über Mut, Verantwortung und Gleichstellung als gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft und Gesellschaft. Aufgenommen im Energiebunker Wilhelmsburg – mit Blick auf Hamburg und eine Arbeitswelt im Wandel.

[100 % Ökostrom für Hamburg - Hamburger Energiewerke] (http://www.hamburger-energiewerke.de/strom/oekostrom-fuer-ihr-zuhause))

filia Frauenstiftung](https://www.filia-frauenstiftung.de/))

Programm Hamburg - pro Technicale](https://www.protechnicale.de/programm-hamburg/))

Für Fragen und Anregungen zur Podcast-Folge sendet uns gerne eine E-Mail an: wattnu@hamburger-energiewerke.de

Transkript anzeigen

00:00:21: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Hamburg-Vatnu, dem Podcast in dem wir gesellschaftlich relevante Zukunftsthemen unserer Stadt diskutieren.

00:00:29: Da diese Folge anlässlich des internationalen Frauentags am achten März erscheint sprechen wir über ein Thema das unsere Arbeitswelt und Gesellschaft grundlegend prägt Frauen in der Arbeitswelt ihre Chancen Herausforderungen und Wege zur echter Gleichstellung.

00:00:56: Zu Gast sind heute zwei Frauen mit unterschiedlichen Perspektiven.

00:00:59: Kirsten Fußt, Geschäftsführerin der Hamburger Energiewerke die sich in der Energiebranche für mehr frauenden technischen Berufen höhere Frauenquoten und Gleichstellung im Unternehmen stark macht.

00:01:09: Herzlich willkommen Kirstin!

00:01:11: Herzlichen Willkommen.

00:01:13: Und Dorothee Vogt, Vorständin der Filia-Frauenstiftung.

00:01:16: Einer feministisch orientierten Stiftung die weltweit Projekte und Bewegungen zur Stärkung von Frauen, Mädchen und RBTIQ Plus das steht für lesbisch bis sexuell trans inter & queer sowie weitere Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen unterstützt.

00:01:31: Herzlich Willkommen Dorothey

00:01:32: Vielen Dank.

00:01:33: Ich bin Christina von den Hamburger Energiewerken und heute fragen wir, wie können wir Gleichstellung im Beruf echte Teilhabe- und Frauenförderung in der Gesellschaft und in der Wirtschaft weiterbringen?

00:01:45: Kirsten dann fangen wir mal mit dir an.

00:01:47: Du kennst den Energiebunker als Nukleus der erneuerbaren Energien auf der Elbinsel Wilhelmsburg sehr gut und warst schon sehr viele Male hier im Café.

00:01:56: das ist tatsächlich erste mal, dass wir diesen Podcast abends aufzeichnen.

00:02:01: Das heißt es ist schon ganz dunkel draußen aber die Skyline von Hamburg ist denn noch sehr gut zu erkennen?

00:02:07: und ich bin sehr gespannt auf deine Antwort auf meine nun schon zur liebevoll gewohnten Gewohnheit für diesen podcast gewordenen Einstiegsfrage nämlich wenn du von hier aus auf Hamburg schaust woran bleibt denn eigentlich dein Blick hängen?

00:02:21: Und warum

00:02:22: ja?

00:02:23: Also

00:02:23: ich bin den Hamburger Energiewerk so weit zugetan, dass wenn ich nach draußen gucke und sehr weit oben stehe das sich dann jeden einzelnen Schondstein unserer Hamburger Energiewerke betrachte.

00:02:33: Und versuche zu erkennen mit was wird geheizt?

00:02:36: Und welches ist an weil?

00:02:37: da kann ich nämlich auf die Wärme oder Kältelage in Hamburg schließen.

00:02:41: Das ist mein allererster Blick!

00:02:43: Dem ist die Dunkelheit jetzt wahrscheinlich nicht besonders zuträglich.

00:02:46: Dann mache ich mit dir weiter Dorotheb das tolle Eden in Altena, indem du dein Büro hast und in dem des Frauennetzwerks der Hamburger Energiewerke auch schon einige wunderbare Abende verbringen konnte.

00:02:56: Das können wir von hier aus nicht direkt sehen.

00:02:58: Ich bin aber sehr gespannt was dir ins Auge fällt wenn du rüber nach Hamburg schaust.

00:03:02: Also ich sehe sofort den Fernsehturm und das ist für mich einfach so dieses Wahrzeichen, was man von fast überall zumindest Innenstadt nahe sehen kann.

00:03:11: Und immer wenn nicht den Fernsee-Turm erblicke weiß ich ich bin nicht weit weg zum Zuhause.

00:03:17: Christian, jetzt hast du schon gesagt, du schaust dir die Schornsteine ganz genau an.

00:03:21: Dann lass uns mal mit etwas biografischem deinerseits einsteigen.

00:03:25: wenn Du auf dein bisheriges berufliches Leben zurückblickst von Deiner Ausbildung im Elektrohandwerk bis zur Geschäftsführung der Hamburger Energiewerke Was waren denn da eigentlich die größten Hürden, die Du als Frau in einer nun wirklich sehr stark männlich geprägten Branche überwinden musstest?

00:03:41: Ja, also wirkliche gläserne Entdecken habe ich zu meinem Glück vielleicht nicht erlebt.

00:03:46: Aber es ist so dass man jedes mal wenn man sozusagen neu mit Kollegen zusammen arbeitet, man sehr genau gemessen oder angeschaut wird wie gibt man sich über welche Themen spricht?

00:03:55: Man hat eine Qualifikation in bestimmter Art und das ist jedes Mal wieder ein neues Beweisen.

00:04:02: und da gilt es dann einfach möglichst möglichst schlau zu antworten, sich möglichst natürlich zu geben und auch anzuerkennen wenn man eben nicht alles weiß.

00:04:11: Und die Hürden die ich hatte begannen eigentlich eher damit dass man sich in einem bestimmten Kreis einfach erstmal einen Ruf ein Name erarbeiten muss und wenn man dann auf Verlässlichkeit zu sprechen kommt oder technische Inhalte auf gleicher Augenhöhe zu kommunizieren

00:04:26: Dorothea Meintekisten gerade, man muss sich in dem bestimmten Kreis erst mal beweisen.

00:04:31: Filia ist eine Stiftung die strukturellen Wandel zum Ziel hat.

00:04:34: Change not Charity lautet ihr Motto und ihr fördert Projekte von und für Mädchen und Frauen weltweit.

00:04:41: Was bedeutet denn gleichberechtigte Beteiligung in einer modernen Gesellschaft wirklich?

00:04:46: Und was können Unternehmen- und Zivilgesellschaft voneinander lernen um sie zu verwirklichen?

00:04:52: Also eine gleichberechtigte Gesellschaft braucht eben, dass beide Geschlechter und auch was es noch darüber hinaus an Möglichkeiten gibt.

00:05:00: An der Gesellschaft teilhaben können sich verwirklichen können ihre Freiheitsrechte ausüben können Und ja nach ihrem Wunsch leben können.

00:05:09: und das ist heute häufig auf jeden Fall nicht der Fall.

00:05:14: Was bräuchten wir dafür?

00:05:16: Also woran liegt es genau?

00:05:18: Gründer hat es glaube ich vieles.

00:05:20: eines was einfach sehr stark bezogen ist, finde ich auf die aktuelle Debatte rund um Teilzeit.

00:05:25: und wer kann eigentlich wie lange und wie viel arbeiten.

00:05:29: Ist das Thema aus Frauenperspektive finde ich immer wieder Kinderbetreuung?

00:05:33: haben wir gute Möglichkeiten unsere Kinder zu betreuen?

00:05:37: sind wir da gut ausgestattet?

00:05:39: werden wir da gut unterstützt, um überhaupt gut arbeiten gehen zu können und eben auch in Teilzeitarbeiten zu können.

00:05:45: Wo wir nicht über Kita-Zeiten hinaus vier, fünf, sechs, sieben, acht Uhr abends arbeiten müssen.

00:05:51: Weil wenn man Kinder hat – auch gerade kleine Kinder – dann braucht man zumindest späte Nachmittage und Abende, um sich auch um die kümmern zu können.

00:06:00: Christian bei den Hamburger Energiewerken setzt du dich aktiv für Gleichstellung ein?

00:06:04: Zum Beispiel durch das interne Frauennetzwerk, aber auch Mentoringprogramme und Initiativen zur Förderung von Frauen in technischen Berufen.

00:06:11: Wie sieht diese Arbeit denn konkret aus?

00:06:13: Und welche Erfolge gibt es diesbezüglich schon zu verzeichnen?

00:06:17: Also die Arbeit ist sehr kleinteilig, muss man sagen.

00:06:19: Denn wenn man zurückguckt dann hat sich zwar vieles verändert aber die Frauen haben sich in Teilen nur sehr sehr gering verändert.

00:06:26: also ich möchte gerne Beispiele nennen.

00:06:28: wir haben aktuell bei uns einen Frauenanteil als ich eingestiegen bin von sechzehn Komma eins Prozent gehabt und sind auf fast fünfundzwanzig Prozent hochgewachsen.

00:06:37: Wir haben aber immer noch damit zu kämpfen dass die Frauen ihr Licht ein wenig mehr unter den Schäffel stellen als Männer.

00:06:42: Und für mich bedeutet das, ich muss den Frauen ein Rollmodel sein.

00:06:46: Ich muss Vorbild sein!

00:06:48: Ich muss mich im Frauennetzwerk was sehr gut organisiert ist aber auch Werbung dafür machen dass andere Frauen sich genauso sehen als Vorbild.

00:06:56: Gerade bei dem Thema Unconscious Bias.

00:06:58: oder wir haben jetzt dieses Mail Allyship, da muss man tatsächlich sehr genau reingucken und muss immer dran beim Entkleinigkeiten.

00:07:04: So fördern wie auch Pro-Technikale – das ist eine Vereinigung von sehr jungen Frauen die gerade aus der Schule kommen noch nicht genau wissen wo sie hin wollen und für die dann auch Werbung zu machen wird.

00:07:13: technische Berufe weil viele können sich gar nicht drunter vorstellen was man so macht zum Beispiel als Ingenieurin.

00:07:19: Dorothea jetzt hattest du vorhin schon gesagt Alles was es noch gibt, ich kann mich nicht mehr genau an die Formulierung erinnern.

00:07:27: Aber Filia arbeitet stark intersektional das heißt ihr fördert Projekte die nicht nur Frauen sondern auch mehrfach diskriminierte Zielgruppen erreichen.

00:07:34: Was genau heißt das?

00:07:35: Kannst du uns das erklären und was macht diesen Ansatz so besonders für echte Gleichstellung?

00:07:41: Da hinter steckt die Annahme, dass es nicht nur schwierig ist als Frau in der Gesellschaft zu bestehen sondern das es noch schwieriger wird wenn man auch andere Merkmale hat.

00:07:50: Die Diskriminierung hervorrufen Das kann sein, dass man als Person von Rassismus betroffen ist Dass man von dem sogenannten Ablaismus also Behindertenfeindlichkeit Betroffen ist und Es gibt noch viele andere Formen beispielsweise Auch Wenn Man Nicht die klassische heterosexuelle Orientierung Hat Und So weiter und sofort.

00:08:09: und dass wir würde ich sagen Frauenbewegung erkannt haben eigentlich in den letzten dreißigvierzig Jahren bis heute, dass wir über diese ganzen Diskriminierungsformen hinweg zusammenarbeiten und zusammenwirken müssen.

00:08:22: Und das wir auch beispielsweise als weiße Frauen immer noch an einer privilegierten Position sind in der Gesellschaft und uns eben auch im Sinne von Allyship ganz stark hinwenden müssen, ausstrecken müssen, zusammen arbeiten müssen mit Frauen die auf viel mehr Ebenen mit Diskriminierung zu kämpfen

00:08:39: haben.".

00:08:41: Christen hatte jetzt gerade diese Mail Allies angesprochen.

00:08:45: Kannst

00:08:46: du

00:08:47: darauf vielleicht ein bisschen eingehen und maskizieren, wie Mail Allies drauf sein müssen?

00:08:53: Also was wir uns von denen wünschen sollten als Frauen damit diese Mail Allyship-Programme auch wirklich gelingen?

00:09:01: Ich bin total interessiert, wie du das aussiehst, Kirsten!

00:09:04: Erst mal finde ich ja dass die Feministische Bewegung und auch diese intersektionale feministische Bewegungen hat ja nicht nur die Frauen im Blick, sondern wir schauen ja auch auf die Befreiung von allen.

00:09:14: Mehr Freiheit eigentlich für alle – auch für die Männer!

00:09:17: Und das bedeutet erstmal für mich dass es in der Frauenbewegung oder sagen wir mal ist es ja eine Freiheitsbewegungs ganz viele Möglichkeiten gibt für Männer anzudocken und teil zu haben.

00:09:30: Der Allyship äußert sich glaube ich darin bewusst sind, dass sie aufgrund ihres Mannenseins bestimmte Vorteile in der Gesellschaft haben die anzuerkennen zu erkennen.

00:09:42: Deswegen muss man sich nicht klein machen und die eigenen Leistungen im Leben irgendwie geringer schätzen aber trotzdem anzuerkennen das es davon Anteile gibt Und darauf basierend dann bei Frauen beispielsweise als Arbeitgeber, als Kollege, als Partner ganz genau hinzuschauen mit welchen Barrieren sie zu kämpfen haben und was sich als Mann dazu beitragen kann.

00:10:02: Ja die Frauen so unterstützen das kann sein als Partner dass ich eben sage Ich muss genauso in Teilzeit gehen wie meine Partnerin damit sie vielleicht nah an Vollzeit weiter arbeiten kann.

00:10:12: Ich kümmere mich genauso Zuhause um die Kehrarbeit wie meine partnerin.

00:10:16: Das bedeutet als Vorgesetzter vielleicht besonders ermutige oder nur weil sie einen bestimmten Habitus vielleicht sich noch nicht so angeeignet haben.

00:10:24: Du hast das gerade beschrieben, helfe ich Ihnen dabei vielleicht auch etwas selbstbewusster in vielen Kreisen aufzutreten.

00:10:31: und es gibt halt auch bestimmte männliche Verhaltensweisen die sind halt per se ja gar nicht schlecht.

00:10:36: warum soll ich nicht selbstbewusst für meine Dinge eintreten?

00:10:39: Warum soll ich mich auch mal laut und kräftig sprechen?

00:10:42: aber ich muss sie mir eben eventuell aneignen Raum, die vielleicht nicht in dieser Art und Weise auftreten trotzdem etwas zu sagen haben.

00:10:53: Und so dieses Zuhören hinhören meine eigenen Netzwerke öffnen und meiner eigenen Privilegien hinterfragen?

00:11:00: Das ist für mich Allyship sowohl von Männern aber auch beispielsweise von uns weißen Frauen.

00:11:06: Jetzt hat Dothi gerade gesagt sie is ganz gespannt wie du das siehst Kirsten.

00:11:09: dann skizzier uns das doch gerne mal vielleicht ganz konkret auf die Hamburger Energiewerker angewandt.

00:11:15: was sind deine Erwartungen an diese Mail Allys?

00:11:19: Also die Mail-Ellas sind für mich, weil ich wenn ich jetzt selbst zurück gucke dann fängt das bei schon mal meinem Mann an.

00:11:25: Also jede gute Frau braucht einen guten Mann hinter sich sonst funktioniert es auch nicht.

00:11:29: oder wenn man keinen hat da muss man eben bestimmte Qualifikationen und Qualitäten haben.

00:11:32: aber für die Hamburger Energiewerke bedeutet ist und da bin ich mit mehrfach mit den Kollegen in Berührung gekommen die Selbsttöchter haben, die in Situationen sind und da geht es durch die komplette soziale Bevölkerungsgeschichten durch alles Mögliche, die das selbst schonmal erfahren haben sagen ihre Liebsten oder ihre liebste aus irgendwelchen Gründen Ablehnung erfahren hat.

00:11:53: Und diese Menschen sind also mir erstens der viel offener für solche Geschichten, es sind aber auch Menschen die sagen ich habe gute Erfahrungen gemacht, ne?

00:12:02: Ich hab sozusagen eine Frau eingestellt oder sowas und war da muss sich mal gerinseln wenn er so erstaunt wie gut sie war nach dem Modulis richtig usw.

00:12:10: Solange das noch erstaunene Vorrufe haben wir schon ein Problem damit.

00:12:14: Das sind aber so Erfahrungen die ich mache und dafür versuche ich Werbung zu machen.

00:12:18: Ganz ehrlich, wir haben ganz viele Männer die tatsächlich auch dazu geeignet sind.

00:12:23: Wir sind eine sehr offene Gesellschaft.

00:12:25: aber wir kommen auch aus einem Arbeitsumfeld wo wir schwere handwerkliche Arbeit machen, die sehr begrenzt war in der Vergangenheit für weibliche Neueinstellungen also auch schmutzige Arbeit Kraftwerkstätigkeiten wo man sagt da sind auch teilweise die Kräfte der Frau dann muss man eben auch gucken so rein von der Physiologie her schaffen vielleicht manche Stätigkeit nicht.

00:12:44: das bedeutet aber nicht dass man denen eine Chance geben kann wenn man sie für geeignet hält.

00:12:49: Und da gucke ich heute noch sehr genau hin, da kann man dann sagen Quote oder nicht Quote.

00:12:53: aber ich bin der Meinung, der beste Mensch muss die Stelle gewinnen.

00:12:57: so und da muss sich aber fair bleiben.

00:12:59: Der beste Mensch ist dann auch der beste

00:13:00: Menschen.".

00:13:04: Frauen stellen längst mehr als die Hälfte der Erwerbs tätigen.

00:13:08: Auf Führungsebenen oder in technischen Berufen sind sie allerdings oft noch unterrepräsentiert.

00:13:12: In dieser Folge widmen wir uns deshalb auch dem Thema Gleichstellung in MINT, also Mathematik Informatik Naturwissenschaft und Technikberufen – und stellen ein besonderes Hamburger Projekt vor das genau hier ansetzt!

00:13:24: Die Hamburger Energiewerke unterstützen den Verein Protechnikale der junge Frauen auf dem Weg in technische und naturwissenschaftliche Studiengänge und Berufe begleitet.

00:13:37: und persönliche Entwicklung.

00:13:39: Ziel ist es, Mädchen- und junge Frauen für MINT zu begeistern – und den Übergang von der Schule zum Studium zu erleichtern.

00:13:46: Pro Technikale bietet mehrere Bildungsprogramme an ein elfmonatiges Orientierungsjahr für Abiturientinnen und ein fünfmonatiges Orientierungsprogramm für Schülerinnen ab der zehnten Klasse digital oder hybride.

00:13:59: Beide Programme kombinieren technisches Wissen mit persönlicher Weiterentwicklung und stärken das Selbstvertrauen der Teilnehmerinnen.

00:14:09: Jetzt kommen wir mal zurück von den Männern zu den Frauen, denn eigentlich soll es in dieser Folge ja um die Frauen geben.

00:14:14: Und du hattest vorhin gesagt das ist eben auch sehr wichtig sei Dorothea solidarisch untereinander zu sein und zwar über die eigene Sozialisation oder die eigene Blase hinaus.

00:14:26: Ich erlebe das schon häufig dass es einfach Begriffe gibt die bei Männern nicht genannt werden so was wie Zickenkrieg beispielsweise.

00:14:34: darüber rege ich mich jedes Mal wieder auf.

00:14:36: Hast Du da bestimmte Strategien oder Empfehlungen.

00:14:40: Wie können Frauen diese Solidarität untereinander stärken, die ja bei Männern oft gelingt und auch viel gerühmt ist?

00:14:48: Ich kenne diese Begrifflichkeiten.

00:14:49: ein anderer ist ja die Studienbistigkeit.

00:14:52: für mich sind das Begriffe aus alten Zeiten.

00:14:54: ich muss sagen ich persönlich bin jetzt Mittevierzig.

00:14:57: ich habe das in meinem Berufsleben tatsächlich noch nie erlebt.

00:15:01: Das mag auch an meinen Berufskontext liegen.

00:15:03: ich arbeite für eine Stiftung.

00:15:04: hauptamtlich viel ja mache ich am Ehrenamt Und wir haben viel.

00:15:08: Es ist für NGOs, Vereine sowie gesellschaftliches Engagement.

00:15:11: Das sind sicherlich auch Vorreiter in Themen von Solidarität und Zusammenarbeit.

00:15:15: aber da erlebe ich Frauen nicht als weniger solidarisch als Männer.

00:15:19: natürlich gibt es Situationen wo man enttäuscht ist weil jemand sich nicht so verhält Aber ich erlebe das nicht als frauen spezifisch.

00:15:25: also Ich frag mich manchmal ob dass ein bisschen ein Konzept ist aus der Vergangenheit was wir aber in vielen Kontexten vielleicht schon überwunden haben.

00:15:34: Ich erlebe das auch, ich habe drei Zitöchter.

00:15:36: Das sind junge Frauen die sich nochmal ja auch in anderen Kontexten bewegen wo das Thema solidarisch sein für einander einstehen auch ganz groß und ganz stark ist Und ich selber bin auch viel in Frauennetzwerken unterwegs und erlebe dass immer als stärkend.

00:15:51: Natürlich gibt es Konkurrenzsituation aber die sind nicht unbedingt geschlechtsspezifisch würde ich sagen.

00:15:59: Diese Solidarität äußert sich eben darin, dass man beispielsweise wenn man eine Frau ist die leicht andockt in männlich geprägten Kontexten und erfolgreich ist.

00:16:10: Dann ist man ja manchmal so die einzige Frau und daraus kann man sehr viele Vorteile ziehen, ja?

00:16:14: Dass man diese einzige Frau isst.

00:16:16: Weil diese Frau gerade die Fähigkeit hat es sich hier besonders gut zu bewegen anzudocken Und das ist erst mal gut weil diese Frauen kommen ja überhaupt in diese männerdominierten Kontexte rein.

00:16:25: und wenn sie dann diesen Zugang nutzen um für andere Türen zu öffnen, die nach ihnen kommen.

00:16:31: Dann ist das großartig.

00:16:32: wenn sie aber diese Position ausbauen weil es Ihnen eine einzigartige Position erlaubt und dann andere Frauen auch ausschließen und diese Dynamik die gibt es durchaus würde ich sagen dann ist es natürlich problematisch.

00:16:45: Also ich denke immer, jede von uns die auch vielleicht im Laufe ihres Berufslebens eine machtvollere Position kommt hat einfach aus meiner Sicht die Pflicht aber auch die Freude für andere Frauen den Weg weiterzubereiten.

00:16:59: und ich meine auch ich denke ich stehe auf den Schultern von so vielen Jahrzehnten Frauenbewegung und wenn ich mir dann immer vor Augen führe wie die Situation von Frauen noch nur vor vierzig vor zwanzig vor zehn Jahren war ja unglaubliche Fortschritte gemacht und diese Fortschuhte erlauben es uns Frauen eben auch solidarisch miteinander zu sein, weil das unsolidarische entsteht natürlich immer schnell dann wenn die Ressourcen zum Überleben extrem knapp werden.

00:17:25: Und da, da mache ich mir halt Sorgen um die Zukunft im Moment.

00:17:29: Weil ich zumindest das so erlebe dass viele Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte sehr stark heute wieder in Frage gestellt werden und manifestiert sich auch an sowas wie ja Recht auf Teilhabe soll es auf einmal nicht mehr geben.

00:17:42: Ja weil recht auf Teil habe ist zum Beispiel ein wesentlicher Aspekt davon dass Frauen in der Arbeitswelt auch in verantwortungsvolle Positionen kommen konnten.

00:17:49: Auch Ich arbeite mit einem achtzig Prozent Job in einer sehr verantwortungssvollen Position Und das funktioniert übrigens auch, aber wenn mir das wieder aberkannt wird so dann werden die Räume wieder kleiner und dann wird auch der Möglichkeiten Raum kleiner solidarisch zu sein.

00:18:04: Und ja deshalb nochmal zurück zu deiner Frage diese Solidarität unter Frauen, die erlebe ich an ganz vielen Stellen und die bedeutet für mich eben immer dass auch wieder dieses Allyship seine eigenen Netzwerke und Zugänge zu öffnen für andere.

00:18:18: Ich erlebe diese Solidarität übrigens auch und ich fand es ganz wunderbar, dass du uns nochmal näher gebracht hast.

00:18:23: Dass diese Begriffe die wir nicht mehr hören wollen liebe Männer, liebe Frauen tatsächlich Konzepte der Vergangenheit sind und die einfach mit der heutigen Situation ganz wenig noch zu tun haben.

00:18:34: dann gehen wir doch mal aus der Vergange in die Zukunft kürsten.

00:18:37: Du bist unter anderem Mentoren im Mentoring-Programm CEO der Zukunft das darauf abzielt diverse Führungskräfte für kommunale Unternehmen zu stärken.

00:18:47: Für wie wichtig hältst du denn Mentoring für Frauen in ihrer Karriereentwicklung und was kann ein solches Programm tatsächlich bewirken?

00:18:54: Also ich halte es für extrem wichtig.

00:18:56: Jägliche Art von, und das ist ja Mentoring, jegliche Art von Ratgeber oder Rat den man sich einholt irgendwo – es ist extrem wichtig!

00:19:03: Weil man sich selbst sozusagen auch einmal spiegelt.

00:19:05: Man holt sich Feedback ein, man öffnet sich und kann sich auch weiter öffnen als man es normalerweise vielleicht im beruflichen Alltag tun kann.

00:19:13: Ich halte's für extrem richtig weil wie gesagt einige Themen immer noch erlebe eben dass Frauen... Ich nimm mal so ein Beispiel also irgendwie jemand bewirbt sich auf einen Job Ich kann zwar nicht alles, aber das lerne ich schon irgendwie.

00:19:25: Und die Frau sagt da, ich kann achtzig Prozent.

00:19:27: Aber ich fühle mich so unsicher vielleicht die letzten zehn Prozent.

00:19:30: ist das denn jetzt?

00:19:30: muss ich das machen oder nicht?

00:19:31: Und die werden dann unsicher so und gerade dieses sich selbstkritischer Betrachten, dass haben wir tatsächlich immer noch sehr in unseren Herzen wo immer das auch herkommen mag.

00:19:42: Und da glaube ich, dass es extrem wichtig ist.

00:19:44: Das ist genau wie du sachtest, dass wir Beispiele erfinden, indem wir die Frauen sozusagen auch reinbekommen in unsere Jobs.

00:19:53: Immer vorausgesetzt sie haben die Qualifikationen.

00:19:55: aber die muss man einfach stärken weil die sind deutlich kritischer.

00:19:58: und dieses CEO der Zukunft... Wir wissen alle Nachwuchskräfte gibt es zu wenig Frauen in technischen Nachwuchsführungspositionen extrem wenige.

00:20:06: Und ich habe mich jetzt bewusst für eine Dame entschieden.

00:20:09: Ich hatte schon ganz viele Trainies.

00:20:11: Aber ich glaube einfach so wie du das ist ein Schneeballsystem.

00:20:15: Damit will ich jetzt nicht Qualifikationen unterlaufen, sondern die besten mögen gewinnen.

00:20:20: Und es ist aber so, wenn manchmal fehlen uns einfach die Ellbogen!

00:20:25: Ich wage auch zu bezweifeln dass bisher immer die Besten gewinnen.

00:20:28: also das hat jetzt auch noch keiner bewiesen Weil vielleicht viele doch auch aufgrund ihrer Privilegien in bestimmte Positionen kommen und nicht mal sie die besten sind.

00:20:36: Und ich finde nochmal zu diesem Vorbildthema, wenn... Ich dich jetzt hier so erlebe weil man kommt rein und ihr hört uns jetzt nur aber so Gnickisten ist eine wahnsinnig präsente Frau.

00:20:45: Es ist gleich lustig mit dir es ist fröhlich und gleichzeitig hast du eine sehr einflussreiche Position hast Wahnsinnig was geschafft in deinem Leben und hast aber eben trotzdem diese zugewandte Art.

00:20:55: Du das ist nicht so dieses Powerplay sofort im Raum sondern es ist so.

00:20:59: hey ich mache hier erstmal etwas auf.

00:21:00: Also so habe ich dich jetzt ganz stark wahrgenommen.

00:21:02: Und das ist natürlich was, was auch junge Menschen und junge Frauen total ermutigen kann ja zu sagen dass da oben nicht so ein geschlossener harter Raum wo nicht mehr gelacht werden kann klar geht es darum die Sache klar muss da geleistet werden und trotzdem wird für mich irgendwie nochmal einen Raum geschaffen in dem auch eine Herzlichkeit stattfinden kann.

00:21:22: und das ist halt etwas was man natürlich noch mehr in so Branchen wie deiner die ich jetzt gar nicht gut kenne aber wirst mir nur vorstellen Ich bin im Kontext unterwegs, wo häufig mehr Frauen als Männer unterwegs sind.

00:21:33: Aber in solchen Kontexten diese Vorbilder, Frauen sind glaube ich wirklich absolut entscheidend und nicht alle Frauen in diesen Kontext nehmen glaub ich so diesen Raum für sich wahr.

00:21:44: Und man verhärtet vielleicht auch schnell wenn man immer wieder auch so stark sich durchkämpfen immer wieder beweisen immer wieder hundertzwanzig Prozent geben weil es sonst nicht gut genug ist.

00:21:53: Und ja, also habe ich jetzt ein Assoziation von dir.

00:21:56: Weil gerade als wir uns sahen und als erstes begegneten dachte ich, ah Mensch wie toll hier entsteht gleich so ein Möglichkeitsraum, wie du in den Raumbeinen trittest.

00:22:04: Das

00:22:04: danke ich dir sehr!

00:22:05: Ja aber das hat doch tatsächlich mit der Erziehung zu tun.

00:22:07: Also ich bin ein Mensch, der gibt Vertrauensvorschuss weil ich immer sage im Enttäuschen kann man mich, das kann man dann einmal oder zweimal und dann ist es vorbei.

00:22:17: Ich glaube, jeder ist... also da muss ich mal grinsen.

00:22:19: Weil man sagt immer, jeder is in irgendwas gut!

00:22:21: Also du musst für diesen richtigen Menschen das Richtige finden und da gibt es eigentlich keine Ausnahmen überhaupt gar keine.

00:22:28: Und deswegen möchte ich das auch allen ermöglichen.

00:22:31: Deswegen mache ich meine Arme erstmal auf und zugehen sie vielleicht von alleine dann irgendwann.

00:22:36: Ja herzlich sein und offensein heißt ja auch nicht dass man frach ist oder

00:22:40: verletzlich.

00:22:41: Das ist auch so eine Geschichte die man lernen

00:22:43: muss.

00:22:44: Ja und man darf herzlich sein, muss gar nicht unbedingt Ellenbogen zeigen.

00:22:49: Ich glaube das ist auch sehr wichtig.

00:22:50: Kirsten Dote hat gerade einen sehr schönen Begriff genannt nämlich den der Vorbild Frau.

00:22:56: du hast auch schon mehrfach betont wie wichtig es ist junge Frauen für Mintberufe zu begeistern.

00:23:01: was braucht es denn aus deiner Sicht um mehr Frauen für technische Karrierewege und Führung zu gewinnen?

00:23:06: Und zwar schon frühzeitig und nachhaltig?

00:23:09: Also von den Frauen braucht es Neugier die ist meistens da Die wird aber nicht auf die richtige Weise befriedigt.

00:23:14: Also, die Visibilität, die wir brauchen in den Berufen zu erkennen ich möchte gerne etwas mit meinen Händen machen oder ich möchte gern etwas mit technischen Sachen machen soweit auch die Möglichkeit ist was sie alles tun können.

00:23:26: so verbergen doch die Begriffe die dieses beschreiben eigentlich das was dahinter ist.

00:23:30: also wenn ich sage engineer für elektrotechnik dann klingt dass es mal sehr trocken begeisternd Projekte machen kann.

00:23:38: Ich bin mit den Menschen unterwegs, ich kann am Ende sehen was ich geleistet habe, ich hab Verantwortung für Geld und schlag mich mit allen möglichen Problematiken herum und das ist etwas was Leute begeistern

00:23:48: können.".

00:23:49: Die können das aber damit nicht verbinden, weil sie niemanden haben der ihnen dieses Beispiel gibt.

00:23:53: Und ich glaube da müssen wir viel früher anfangen.

00:23:55: also es fängt... Ich habe mal tatsächlich mit kleinen Kindern im Kindergarten Solarwindmühlen gebastelt um denen dann zu erklären wo der Strom herkommen kann und so weiter.

00:24:02: und wenn wir so Kleinigkeiten anfangen Das muss nicht dauerhaft sein Aber punktuell sowas in dieser Entwicklung von Frauen Männern oder wem auch immer das abzusetzen bis die Schule zu Ende ist Dann glaube ich dass man auch Frauen nicht mehr schräg angucken, wenn sie Mathe, Physik und Chemie Leistungskurs hatten.

00:24:19: Ich muss ganz offen, ich hatte Bio- und Kunstleistungskurse.

00:24:22: Da kann ich mich gerne outen hier.

00:24:23: Und ich hab trotzdem Elektrotechnik studiert weil mein Lebensweg ... Ich habe dann einfach Blut geleckt.

00:24:28: irgendwann aber in der Zeit als ich zur Schule gegangen bin war das überhaupt kein Thema.

00:24:31: es war langweilig.

00:24:34: Dorothe Kirsten nannte es Begeisterung.

00:24:37: viele ja setzt auf Empowerment, auf Netzwerke und eben mehr Sichtbarkeit von Frauen in unterschiedlichsten Lebensrealitäten.

00:24:44: Vielleicht kannst du uns ja noch verraten, welche Initiativen oder Projekte die die Stiftung fördert.

00:24:49: Du als besonders inspirierend empfindest oder besonders wirkungsvoll wenn es um die Arbeitswelt und Leadership geht!

00:24:58: Also man muss dazu sagen, die meisten Projekte, die wir fördern und es sind sehr viele, muss man sagen.

00:25:03: Wir machen viel Mikroförderung in Deutschland und ein Großteil unserer Arbeit ist auch im Mittel- und Osteuropa.

00:25:07: Und da geht es weniger um die Arbeitswelt sondern darum überhaupt politisch Frauenräume offen zu halten.

00:25:14: also wenn wir jetzt Richtung Georgien oder ja schon Ungarn usw.

00:25:18: gehen dann sprechen wir nicht unbedingt um Situationen wie wir sie hier haben mit Zugang zur Arbeitswelt Sondern da geht das darum dass wirklich die Rechte von Frauen so massiv beschnitten werden, kein Versammlungsrecht zum Teil mehr herrscht.

00:25:30: Du als lesbische Frau beispielsweise sowieso dich nicht mehr zeigen darfst und auch nicht als

00:25:34: Schulermann.".

00:25:35: Und da geht es ums Überleben zum Teil – und da haben Netzwerke die Bedeutung überhaupt zu wissen, wem kann ich vertrauen?

00:25:44: Mit wem können wir politisch noch offen reden!

00:25:48: Jetzt in Deutschland sind die Initiativen, die wir unterstützen sehr unterschiedlich.

00:25:51: Das können zum Beispiel Jugendliche sein, die im ländlichen Raum sich vernetzen und sich der queeren Community zuordnen.

00:25:59: Und dort nicht so viele Gleichgesinnte treffen wie wir sie hier in Hamburg vielleicht doch noch mehr sozusagen zusammenbringen und einen Club gründen.

00:26:08: Eine Initiative, die ich jetzt auch sehr beeindruckend fand.

00:26:11: da geht es darum eine Art solidarische Landwirtschaft aufzubauen von schwarzen Frauen in Brasilien auf dem Land und genau das ist also gar nicht so sehr auf Arbeitswelt bezogen, würde ich sagen.

00:26:24: Es geht mehr darum sich zu verbünden auch politisch zu sein und dass Frau sein in der Gesellschaft oder das ja flinter Person sein in die Gesellschaft wirklich auch als politische Haltung zu begreifen und sich darin zu stärken und mit anderen zu vernetzen.

00:26:44: Darum geht es eigentlich.

00:26:46: Vielen Dank für den Einblick in die Aktivitäten von Filia.

00:26:50: Dann kommen wir jetzt vom Frausein in der Gesellschaft doch noch mal zurück zum Frausein bei den Hamburger Energiewerken.

00:26:57: Christen, lass uns doch ganz konkret werden!

00:26:59: Gibt es denn bei den Hamburger Energiewerken konkrete Zielzahlen oder Initiativen, die du mit uns teilen möchtest?

00:27:05: Zum Beispiel zum Frauenanteil in Führungspositionen oder in technischen Teams.

00:27:09: Ja wir haben tatsächlich Ziele, die haben wir aus dem Gleichstellungsplan, den wir bei uns verabschiedet haben und diese Zielwerte sind nicht unerreichbar möchte ich sagen.

00:27:19: also sind reale Zielworte und wir erwarten jetzt sozusagen dass wir runtergebrochen von denen auszubilden dann da haben wird die Zielzahl fast erreicht.

00:27:28: aber mehr Frauen Das ist für uns ganz wichtig, weil wenn man unten natürlich keine Basis hat kann man die auch nicht hochbringen.

00:27:35: Und das ist für us extrem wichtig und wir wollen auf jeden Fall noch in die Dreißigereien, in den dreißig Prozent.

00:27:42: Das finde ich so toll, Kirsten!

00:27:44: ist ja doch auch immer wieder diese Stimmen gibt.

00:27:47: Das muss von selbst passieren.

00:27:48: oder und ohne C-Vereinbarung, das ist genauso wie wenn wir in der Zivilgesellschaft Wirkung entfalten können egal in welche Richtung.

00:27:55: Wenn wir einfach so drauf los butchern sage ich mal dann wird es nicht passieren, wenn wir es nicht in die Ziele reinschreiben, wenn's nicht auch beispielsweise für die männlichen Führungskräfte ein Teil ist an dem sie gemessen werden, dann wird das nicht passieren.

00:28:07: und ja das finde ich einfach ein super Beispiel weil das auch ja natürlich viele Unternehmen nicht machen.

00:28:12: und ich glaube, auch heutzutage ist man manchmal ein bisschen froh dass man es nicht mehr machen muss.

00:28:17: Ja da gibt es eben auch diesen Backlash oder so'n bisschen diese kulturelle Veränderung die ich auf jeden Fall in den letzten ein zwei Jahren so'nen Stück weit wahrnehme.

00:28:24: Ich höre von Menschen, die so Diversity-Programme in Unternehmen machen, dass da die Ressourcen zurückgefahren werden Dass solche Ziele auf einmal als eher so Ja naja so wichtig ist es vielleicht doch nicht wieder relativiert werden aber Die Zahlen zeigen ja, dass die Veränderungen kommt.

00:28:38: wenn du dir die Ziele setzt schaffst du so was wie das, was du gerade beschrieben hast mit den dreißig Prozent?

00:28:43: Und deswegen ist es so wichtig dass wir daran festhalten und weiter uns dafür einsetzen, dass das ein starkes Steuerungsmoment einfach hat.

00:28:52: Tatsächlich glaube ich nicht, dass es ein schöneres Schlusswort für diese Folge geben könnte.

00:28:58: Ich möchte mich ganz herzlich bei euch für eure Zeit und eure Ideen bedanken!

00:29:03: Ich hoffe, wir sehen uns irgendwann wieder und feiern eine Quote die noch viel höher liegt als die von der wir jetzt nur Träumen?

00:29:10: Wir machen jetzt erstmal einen Punkt.

00:29:12: Ganz herzlichen Dank, dass ihr da wart!

00:29:17: Vielen dank, Kirsten Fust und Dorothee Vogt für eure Erfahrungen, Perspektiven und inspirierenden Einblicke.

00:29:22: Und jetzt an unsere Zuhörerinnen

00:29:24: und Zuhörer

00:29:25: WADNU Welche konkrete Maßnahme sollte Hamburg

00:29:28: ergreifen

00:29:28: damit

00:29:29: Frauen

00:29:29: in der Arbeitswelt sichtbar stärker, chancengerecht und nachhaltig gefördert werden?

00:29:34: Schreibt uns eure Ideen und teilt diese Folge mit Menschen die euch wichtig sind Bis zur nächsten Folge von Hamburg-Wadney

00:29:40: bleibt engagiert, neugierig und solidarisch.

00:29:43: Dieser Podcast wird gepowert von den Hamburger Energiewerken.

00:29:46: Deine Stadt, deine Energie unser Werk!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.