Folge 6 | Klima, Kosten, Konsequenzen – Wie Hamburg seine Zukunft finanziert
Shownotes
Was kostet es, Hamburg klimaneutral und zukunftsfähig zu machen – und was kostet es, wenn wir nicht handeln? In dieser Folge von „Hamburg, watt nu?“ spricht Host Kristina Kara von den Hamburger Energiewerken mit Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und dem Klima- und Wetterexperten Frank Böttcher über die finanziellen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Energiewende.
Im Fokus stehen die Folgen des Klimawandels, die in Hamburg bereits heute spürbar sind: steigende Hitzetage, zunehmende Extremwetterereignisse und wachsende Anforderungen an Infrastruktur und Stadtplanung. Diskutiert wird, wie Klimaschutz und Klimaanpassung zusammen gedacht werden müssen – und welche Investitionen dafür notwendig sind.
Gleichzeitig geht es um soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die Frage, wie Klimapolitik demokratisch tragfähig bleibt. Themen wie Strompreise, Wärmewende, Landstrom im Hafen, Energiegroßspeicher und CO₂-Senken zeigen, wie komplex – aber auch gestaltbar – der Weg zur Klimaneutralität ist.
Aufgenommen im Energiebunker Wilhelmsburg mit Blick auf eine Stadt im Wandel, die heute Entscheidungen trifft, um auch morgen lebenswert zu bleiben.
Für Fragen und Anregungen zur Podcast-Folge sendet uns gerne eine E-Mail an:
wattnu@hamburger-energiewerke.de
Transkript anzeigen
00:00:21: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Hamburg-Vatnu, dem Podcast, in dem wir fragen, wie bleibt unsere Stadt lebenswert, heute und in Zukunft.
00:00:29: Heute diskutieren wir einige explosive Fragen.
00:00:32: Was kosten Energiewende und Klimaanpassung in Hamburg eigentlich?
00:00:36: Klimaschutz, Wärmeplanung und Infrastruktur fordern Investitionen.
00:00:39: Gleichzeitig drohen drastische Kosten, wenn wir jetzt nicht handeln.
00:00:44: Zu Gast sind heute bei mir zwei Experten aus ganz unterschiedlichen Ecken der Stadt.
00:00:48: Andreas Dressel, Finanzsenator mit Verantwortung für Haushalte, Budget und soziale Balance und Frank Böttcher, Meteorologe und langjähriger Klima- und Wetterexperte.
00:00:58: Jemand, der sieht, wie Klima Hamburg verändert.
00:01:01: Ich bin Christina von den Hamburger Energiewerken.
00:01:03: Wir sprechen heute darüber, wie Hamburg die Finanzierung unserer Klimaziele sozialverträglich, planbar und wirkungsvoll organisiert.
00:01:11: Ich bin richtig gespannt, aber zunächst schauen wir wieder vom Energiebunker aus auf unsere schöne Stadt.
00:01:30: Herzlich willkommen an euch beide.
00:01:32: Moin.
00:01:33: Wobei
00:01:33: wir ja gar nicht so weit voneinander weg wohnen.
00:01:35: Also Sase und Volkstorff und so, wenn sind wir ganz nah beieinander beheimatet.
00:01:40: Da ist auf jeden Fall das ähnliche Klima da oben.
00:01:42: Genau.
00:01:42: Das fängt ja schon mal richtig gut an.
00:01:44: Ich glaube, wir sehen allerdings weder Sase noch Volkstorff.
00:01:47: Das stimmt.
00:01:48: Das ist der Nebel, die Ecke von uns.
00:01:49: Das ist
00:01:49: der Drasse des Energiebunkers.
00:01:50: Allerdings fängt dieser Podcast immer so an, dass wir gemeinsam mal einen Blick auf die Stadt werfen.
00:01:56: Frank, ich fange mal mit dir an.
00:01:59: Und zwar beobachtest du Wetter und Klima ja schon seit Jahrzehnten.
00:02:03: Dem ersten Hamburger Klimareport zur Folge hat unsere Stadt im Zuge des Klimawandels schon ziemliche Veränderung angenommen mit einem Blick auf die Skyline, die man heute mal wieder bei typischem Hamburger Wetter gar nicht so gut erkennen kann.
00:02:16: Welche dieser Veränderungen sind denn bereits sichtbar?
00:02:19: Ja, ich gucke da schon jetzt über dreißig Jahre drauf.
00:02:21: Daran kann man auch sehen, dass ich auch schon ein bisschen älter geworden bin mit der Zeit.
00:02:25: Und ja, der Klimawandel ist in Hamburg längst angekommen.
00:02:27: Also, wenn wir uns mal die Zeit, neunzeigundsechzig, neunzeigundneunzig anschauen, da hatten wir in dreißig Jahren in Hamburg einundsebzig Tage über dreißig Grad.
00:02:34: Da erinnere ich mich doch dran, da haben wir uns gefreut.
00:02:37: Wir hatten Hitze frei in der Stadt und haben morgens immer schon auf die Thermometer geguckt, ob möglicherweise die achtundzwanzig Grad um zehn Uhr erreicht werden und Fieberten sozusagen dem freien Tag entgegen.
00:02:47: Jetzt ist es ganz anders.
00:02:48: Die letzten dreißig Jahre haben uns hundertvierundsiebzig Tage über dreißig Grad gebracht, also weit mehr als das Doppelte.
00:02:53: Und da spüren wir schon, der Klimawandel ist bei uns angekommen.
00:02:56: Und wenn wir sehen, in welches Klima-Zeitalt war, wie jetzt hereingerutscht sind und wir erleben da draußen eine Beschleunigung des Klimawandels, dann müssen wir mit fünfhundert Tagen rechnen bis zweitausendfünfzig.
00:03:07: Und das ist eine andere Klimazone.
00:03:09: Und an die müssen wir uns wohl oder übel, ob es das jetzt gefällt oder nicht, müssen wir uns anpassen.
00:03:13: Also es geht nicht nur um Klimaschutz, es geht jetzt auch um Klimaanpassung.
00:03:18: Ich stelle mir das gerade vor, es gibt ja so Bilder, am Elbstrand gibt es Palmen oder ähnliche Dinge in der Zukunft, aber bleiben wir jetzt mal beim Jetzt und Heute.
00:03:27: Andreas, wenn du rüber schaust auf unsere Stadt, was fällt dir ganz besonders ins Auge?
00:03:34: Also natürlich der Blick auf die Skyline mit der Elbphilharmonie, die schon Stadtbild prägend ist, auch von dieser Seite der Michael und der Telemichel, wobei ich mich jetzt auch freue, dass wir da bald eine Chance haben, wieder drauf zu gehen.
00:03:51: Also in unser Jugend war das möglich, Frank.
00:03:53: In dem Drehrestaurant, die Schwarzwälder Kirschtorte, als Schüler irgendwie dabei.
00:03:58: Als meteorologisch
00:03:59: und damals als Junge hat es mich sehr fasziniert, so weit gucken zu können und zu sehen, wo das Wetter herkommt.
00:04:03: Ja,
00:04:03: und das fand ich irgendwie bedauerlich, dass das dann jetzt eine Zeit lang nicht möglich war und dass wir sozusagen solche Orte wieder öffnen.
00:04:10: Das gibt faszinierende Perspektiven.
00:04:14: über die Stadt, aber natürlich auch auf die Frage, wie sich die Stadt verändert und welchen Herausforderungen sie begegnen
00:04:19: muss.
00:04:20: Bleiben wir mal bei diesen Perspektiven auf die Stadt.
00:04:23: Jetzt möchte Hamburg Jahr zwanzig vierzig klimaneutral werden.
00:04:27: Wie schätzt du das eigentlich ein?
00:04:28: Ist das eigentlich ein ermöglicher oder eher ein Verhinderer für eine prosperierende Wirtschaft hier in Hamburg?
00:04:35: Das kommt jetzt drauf an, was wir daraus machen, denn wir haben diesen Volksentscheid nicht
00:04:39: bestellt.
00:04:40: Ich habe persönlich ja auch eher für einen Nein votiert.
00:04:44: und das auch öffentlich vertreten.
00:04:46: Und ich bin aber jemand, der Volksentscheide respektiert und akzeptiert.
00:04:51: Und jetzt müssen wir alle gemeinsam als Stadtgesellschaft etwas draus machen.
00:04:56: Das heißt auch, uns darum kümmern, wie die Punkte Sozialverträglichkeit, wir wollen ja auch wettbewerbsfähig bleiben.
00:05:03: Das hat ja auch die Initiative selber in den Vordergrund gerückt.
00:05:07: Hat aber auch gesagt, wir können in Hamburg nicht alles alleine regeln.
00:05:10: Wir haben EU Gesetze, die zu beachten sind.
00:05:13: Wir haben Bundesgesetze, die zu beachten sind.
00:05:15: Und das gibt einen gewissen Rahmen vor, in dem die Stadt unterwegs sein muss und unterwegs sein kann.
00:05:22: Und wir haben im Bereich der Stadtwirtschaft, also der öffentlichen Unternehmen, schon im Jahr schon im Jahr schon vor dem zwölften Oktober im Programm gehabt.
00:05:30: Deswegen ist es auch schön, dass wir uns im Energiebunker treffen, weil es ja auch ein Zeichen dafür ist, was wir beim Thema Energiewende als Stadt selber mit unseren öffentlichen Unternehmen gewährleisten können.
00:05:41: Deswegen bin ich vorsichtig optimistisch, dass uns auch Schritte gelingen.
00:05:47: Es wird auch Rückschläge geben, aber dass man sich auf den Weg macht und zwar so, dass am Schluss die Stadtgesellschaft mitgenommen wird und auch die Unternehmen mitgenommen werden.
00:05:58: Denn uns nützt ja nichts, dass nachher Sozusagen Verlierer am Wegesrand sind und wir nachher nicht genug Arbeitsplätze haben und auch Leute über soziale Härten meckern, die sie nicht persönlich abfedern können.
00:06:08: Das müssen wir zusammenbringen.
00:06:10: Das ist das Gebot auch in einer Demokratie.
00:06:14: Frank, jetzt sagt Andreas erst vorsichtig, optimistisch.
00:06:17: Es müssen aber eben alle Beteiligten mitgenommen werden.
00:06:22: Ich frage mich manchmal, ob wir die Zeit haben, alle mitzunehmen und zu überzeugen.
00:06:27: Vielleicht kannst du einmal ausführen, wie es eigentlich um Hamburg bestellt ist.
00:06:31: Du siehst die Klimafolgen direkt im Wetter geschehen.
00:06:35: Wie sieht es aus aktuell?
00:06:36: Ich würde vor allen Dingen sagen, dass Machbare beschleunigen.
00:06:39: Es wird Dinge geben, von denen wir jetzt schon wissen, dass das gute Lösungen sein können.
00:06:44: Wir schauen uns die Parkassen im Hamburger Hafen an und der eine oder andere fragt sich, warum sind die nicht schon längst elektrisch?
00:06:51: Es gibt Veränderungen, wo wir wissen, wie es technologisch geht, wo wir hinkommen können, wo wir Emissionen senken können.
00:06:56: Und da geht es vor allen Dingen darum, das zu beschleunigen.
00:06:59: Die Akzeptanz ist in diesen vielen Bereichen ja auch schon da.
00:07:02: Und viele Menschen wünschen sich ja sogar diese Lösungen, das zeigen ja auch Umfragen.
00:07:06: Und wir müssen dann aber auch, und das gehört zur Wahrheit eben auch dazu, akzeptieren, dass einige Dinge nicht gehen.
00:07:11: Andreas hat eben schon ein paar Beispiele genannt.
00:07:14: Der Konsum in Hamburg hat einen enormen CO²-Fußabdruck, aber wird von uns gar nicht so stark beeinflusst.
00:07:20: Wir können nicht an den Elbbrücken eine Mautstation aufstellen für alle Apfelsienenlaster, die aus Spanien kommen, Apfelsien dann hier drei Euro mehr kosten und wir damit die Äpfel aus dem alten Land aus unserer Nachbarschaft günstiger machen.
00:07:32: Das ist eben nicht möglich, auch wenn einige vielleicht sich wünschen würden, dass die Mautstation für die Apfelsienelaster an den Elbbrücken aufgebaut wird.
00:07:39: Aber da gibt es eben, und Andreas hat das eben ja als Rahmen nochmal aufgezeigt, eben auch EU-Recht, es gibt nationales Recht, es gibt äußere Rahmenbedingungen, die uns das nicht ermöglichen.
00:07:48: Das heißt also das, wovon wir wissen, dass es machbar ist zu beschleunigen und das bedeutet, Natürlich auch bei uns in die Behörden die Verwaltung hineinzugehen und zu motivieren.
00:07:57: Den nichts vorzuschreiben, nicht zu sagen, es muss, es muss, es muss, sondern das gemeinsame Ziel, die gemeinsame Perspektive nochmal zu formulieren.
00:08:04: Denn am Ende des Tages glaube ich, und das ist die beste Motivation für uns alle, wir arbeiten bei diesem Thema an einer besseren Welt.
00:08:10: Die Stadt wird leiser.
00:08:12: Der Straßenverkehr wird ruhiger, die Emissionen werden niedriger, die Luft wird sauberer, die Stadt wird grüner, die Lebensqualität steigt und damit auch die Anziehungskraft für die Wirtschaft sich hier niederzulassen und neue Standorte aufzubauen.
00:08:24: Und diese Attraktivität, die Hamburg damit entfalten kann, auch als Wirtschaftsstandort, da drin steckt ja eine positive Perspektive und die noch stärker zu formulieren kann, glaube ich, auch motivieren.
00:08:33: Das geht ziemlich in die Richtung dessen, was auch Katharina Fegebank und Malte Heine vor einigen Wochen hier im Podcast diskutiert haben.
00:08:40: Ich würde gerne bei einem Stichwort bleiben, was du genannt hast, nämlich dem Thema Akzeptanz.
00:08:44: Ich glaube, dass Akzeptanz ja dann auch höher ausfällt, wenn die Betroffenheit größer ist.
00:08:49: Und ich habe eine Frage an dich aus Forschersicht oder aus Experten-Sicht.
00:08:54: Wie ist es eigentlich die Betroffenheit vom Klimawandel in Hamburg?
00:08:58: Ist das anders, ob man zum Beispiel an der Alster oder in Steilshob wohnt?
00:09:02: Ja, es ist zumindest dann schon mal sehr anders, wenn einem das eigene Grundstück plötzlich als Überflutungsgebiet ausgewiesen wird.
00:09:08: Also wenn man dann an der Oberalster ist und man geht mal so zwanzig Jahre zurück, da hatte man dann Hochwasserlagen, wo die Alster eben ansteigt und auch wieder zurückgeht und dann ist vielleicht ein Teil des Grundstücks überschwemmt.
00:09:19: Wenn dann aber die Entscheidung kommt aufgrund der neuen Berechnungsgrundlagen dessen, was als Risiko eben im Klimasystem drin ist, dass wir Gebiete plötzlich als Risikogebiete ausschreiben müssen.
00:09:30: dann ist das möglicherweise das eigene Grundstück, das da betroffen ist.
00:09:33: Und dann ist es eben so, dass manchmal eine innere Stimme kommt, das ist jetzt aber Enteignung.
00:09:37: Plötzlich ist mein Teil meines Grundstücks ja gar nicht mehr so furchtbar viel wert.
00:09:41: Und das geht ja alles irgendwie gar nicht.
00:09:42: Und dieser Blick für das große Ganze, der wird dann eben manchmal weggeworfen, weil man eben sich dann auf meinem kleinen Backyard sozusagen auf das eigene Grundstück und auf das eigene Ich konzentriert.
00:09:52: Also dieser Gemeinsinn, den wieder stärker zu aktivieren, das ist glaube ich ganz wichtig.
00:09:58: und die Menschen mitzunehmen und zu motivieren.
00:10:00: Und dann für genau diese Fragestellung vielleicht auch schon vorher Lösungen zu überlegen.
00:10:02: Also zu sagen, okay, wenn das kommt, weil wir wissen, dass das kommt, dann auch schon zu ahnen, welche Folgen das hat, also auch kommunikativ zu ahnen, welche Folgen das hat, denn es hat immer irgendwelche kommunikativen Folgen und Implikation.
00:10:14: Und auch für diese dann schon Lösungen anzubieten.
00:10:16: Das macht es dann auch für viele Menschen leichter ist, zu akzeptieren und zu sagen, ja okay, das ist dann so, dann gehe ich damit, denn in Hamburg ist das, es gibt eine Grundhaltung.
00:10:24: Und die bei diesen äußeren Veränderungen eine ist die uns immer schon über Jahrhunderte getragen hat.
00:10:29: Es nützt ja nix.
00:10:30: Wenn es so ist, dann machen wir das so.
00:10:32: Dann werden wir damit leben.
00:10:34: Und das hat uns eben, weil wir naturwissenschaftlich orientiert sind, in dieser Stadt immer auch dazu geführt, dass die Seefahrer, die hier schon vor Jahrhunderten rausgefahren sind und mit ihren Waren wieder zurückgekommen sind, sich auf die Naturwissenschaft verlassen haben, um sicher auf den Wegen der Ozeane unterwegs zu sein.
00:10:49: Und insofern, wir haben die Erkenntnis und mit der können wir jetzt arbeiten.
00:10:54: Andreas, da kommt natürlich sofort eine Frage an dich.
00:10:57: Diese Lösungen, die Frank jetzt gerade skizziert hat, die haben natürlich auch erhebliche finanzielle Folgen für die Stadt, für Unternehmen, für Bürgerinnen und Bürger.
00:11:08: Was sind denn aktuell die größten finanziellen Herausforderungen?
00:11:12: Wir sind natürlich in einer Zeit und das macht das Thema Akzeptanz.
00:11:15: Was du ja auch erstmal angesprochen hattest, auch schwierig, dass wir zwar Hamburg noch wirtschaftlich besser dasteht als der Bund.
00:11:22: trotzdem machen sich ja viele Sorgen um ihren Arbeitsplatz.
00:11:26: Und das heißt, wir werden, das würde ich schon als Primisse einmal wichtig, weil kann man sagen, wir haben jetzt keine Zeit mehr und wir haben die Kipppunkte und so.
00:11:35: Aber wir sind natürlich ehrlicherweise in Deutschland auch vor demokratischen Kipppunkten.
00:11:39: Gott sei Dank nicht so sehr in Hamburg, aber in anderen Bundesländern, wo der blaue Balken sehr weit nach oben geht, wir müssen gucken, dass am Schluss die, wir werden ja eine Demokratie haben und es muss sozusagen immer demokratische Mehrheiten geben.
00:11:53: dafür bestimmte Wege auch einzuschlagen.
00:11:55: und das heißt, man wird das Thema Sozialverträglichkeit und Wettbewerbsfähigkeit immer gewährleisten müssen.
00:12:00: Und ich will das an einem Punkt auch mal immer festmachen.
00:12:03: Also das, was jetzt im Falle zum Thema Seefahrt gesagt hat, ist ja ein guter Punkt.
00:12:08: Da haben wir jetzt uns auch auf dem Weg gemacht, nicht nur bei den Bakassen, sondern auch bei den Kreuzfahrtschiffen, Landstromanschluss, Containerschiffe, Landstromanschluss.
00:12:16: Man muss auch sagen, aber das Containerschiff ist erstmal das ökologischste Verkehrsmittel und wenn es hundert Kilometer landeinwärts fährt, hier die wahren Umlagerung stattfindet auf am besten natürlich die Schiene, dann ist das schon mal besser als wenn das woanders in Rotterdamm passiert und dann irgendwie die Lkw ist auf der Einzig staunen.
00:12:39: Aber das heißt wir müssen ein Interesse dann haben, dass dieser Hafen den wir von hier aus gut sehen können.
00:12:44: dass der weiter gut existieren kann und sich gut entwickeln kann.
00:12:47: Und dass wir eben auch Industrie hier in Hamburg haben.
00:12:50: Und da will ich auch einmal sagen, Europes zum Beispiel.
00:12:53: Also nie wird Kupferproduktion völlig klimaneutral.
00:12:57: Also vielleicht wird es irgendwann mal gelingen.
00:12:59: Trotzdem muss man ja sehen, in Hamburg wird bei Europes Kupfer und die machen auch Altmetallrecycling.
00:13:05: So Klima schon wie fast nirgendwo sonst auf der Welt passieren.
00:13:09: Das heißt, wir müssen ein Interesse daran haben und auch die Klimaschützer müssen ein Interesse, dann haben das Aurobes hier bleiben kann.
00:13:15: Und dann kann hier möchte ich auch weiter produzieren.
00:13:18: Direkt neben der City und die produzieren noch Abwärme.
00:13:22: Und das ist ja nun auch super, wenn wir diese
00:13:23: Möglichkeit haben.
00:13:24: Die von den Hamburger Energiewerken übrigens genutzt werden.
00:13:27: Ja,
00:13:27: und das ist richtig super.
00:13:29: Das heißt, wir müssen, und das ist der Punkt, das müssen wir zum Matching bringen.
00:13:33: Dass wir weiter diese Bereiche haben, wo super produziert wird, wo Klima schon produziert wird, wo Arbeitsplätze erhalten werden und wo wir dann noch einen CO²-Impact haben.
00:13:43: Und wenn wir danach suchen und das auch organisieren können, dann sind wir beim Geld, dass es nachher wirtschaftlich darstellbar ist und wir das nicht alles mit Milliarden, Milliarden an Subventionen über Wasser halten können.
00:13:56: Im Schluss muss es ja wirtschaftlich tragfähig sein.
00:13:59: Dann, glaube ich, kommen wir auch der Lösung Schritt für Schritt näher.
00:14:02: Und wenn da Hamburg ein Stück auch ein Labor für sein kann, so könnte es gelingen, dann haben wir auch einen positiven wirtschaftlichen Impact.
00:14:08: Da müssen wir aber noch viel Arbeit für leisten, das uns dann gelingt, weil im Moment erlebe ich an ganz vielen Stellen leider, und das war ja auch die Motivation, glaube ich, für den Zukunftsentscheid, dass wir so ein Backlash haben, wo Sachen wieder rückabgewickelt werden und das Thema, wie sich Wirtschaft auch wirtschaftlich engagieren für Klimaschutz, tatsächlich ein bisschen im Rückwärtsgang eigentlich, leider, leider.
00:14:31: Ja, und ich glaube, wenn Energie die zentrale Fragestellung ist, am Ende auch für die Frage, wie kann man eine Stadt weiterentwickeln, denn das Thema Strom wird uns in Zukunft noch viel stärker beschäftigen.
00:14:41: Dann nehmen wir Bevölkerung natürlich auch und Industrie übrigens auch und Wirtschaft insgesamt, vor allen Dingen dann mit, wenn die Strompreise eher sinken, statt steigen.
00:14:49: Also Energiegroßspeicher, von denen es schon reichlich Anträge gibt, sie zu bauen, die sich inzwischen ja rechnen sich alle.
00:14:55: Also da braucht man nur die Genehmigung und die Anschlüsse.
00:14:58: Und dann sind das Beiträge, wo man eben mit erneuerbaren Energien in den Spitzenzeiten energie speichern kann.
00:15:03: Sie günstiger abgeben kann als das, was produziert wird über fossile Brennstoffe.
00:15:08: Ein Beitrag hat zu leisten, dass auch hier in der Stadt und dann vielleicht sogar über die Hamburger Energiewerke die Strompreise sinken.
00:15:14: Und da sind diese Lösungen im Raum und wenn wir die konsequent... umsetzen, dann schaffen wir es, sowohl einen Beitrag zur CO²-Neutralität zu leisten, also um diese durchaus sportlichen Ziele zu erreichen und gleichzeitig die Bevölkerung zu begeistern, weil die Strompreise sinken und die Wirtschaft zu motivieren, einen Standort Hamburg zu bevorzugen.
00:15:31: Also über Energiegroßspeicher ist da sicherlich eine Schüsselfunktion vor uns, mit der wir da eine Menge leisten können.
00:15:38: Und natürlich, wenn ich das so ergänzen darf.
00:15:40: dass wir die Möglichkeit haben, CO-Zweih abzusondern und zu speichern.
00:15:43: Wir arbeiten jetzt bei der Stadtreinigung.
00:15:46: Werter hat Katharina Fegebank das auch in dem Podcast erzählt, daran, dass wir bei unserer Müllverbrennung, da wird es immer, egal wie viel Recycling wir haben und Müllvermeidung, es wird immer ein Restmüllanteil geben, wo es gar nicht geht, den zu vermeiden, wenn wir da richtig in die CO-Zweihabscheidung und Speicherung gehen können.
00:16:08: Dann kann das wieder neue Potenziale schaffen, weil wir dann sogar eine CO-Zweisenkel in den Bereichen begeben, die wir dann wieder auch nutzen können in der Stadtwirtschaft oder in der Wirtschaft insgesamt.
00:16:18: Das heißt, wenn wir da innovationstreiber sein können, in das industriellen Maßstab zu machen, nicht diese ganzen Modellprojekte brauchen wir auch, aber es muss in Hamburg darum gehen, schnell in die Skalierung zu kommen von diesen ganzen Themen, dann wird es wirtschaftlich rentabel und dann ist es auch eine Sache, die ein Exportprodukt von Hamburg aus sein kann.
00:16:41: Für Kundinnen und Kunden der Hamburger Energiewerke gibt es gute Nachrichten.
00:16:45: Seit dem ersten Januar, hat der städtische Energieversorger seine Strompreise gesenkt.
00:16:51: Für den Standard-Ökostromtarif Elbstrand sind das im Bruttoarbeitspreis knapp vier Cent pro Kilowattstunde.
00:16:57: Grund dafür sind vor allem Preisvorteile dank eines langfristigen Energieeinkaufs sowie bundesweit sinkende Netzentgelte.
00:17:05: Die Hamburger Energiewerke konnten die Senkung bereits jetzt in ihre Preisgestaltung übernehmen.
00:17:10: damit die Kundinnen und Kunden direkt seit dem ersten Januar davon profitieren.
00:17:20: Eigentlich sagst du es wirklich in anderen Worten, was Katharina Wegebank auch gesagt hat.
00:17:25: Jetzt diese großen Hebel zu finden.
00:17:27: Wir haben jetzt relativ detailliert über soziale Akzeptanz für Maßnahmen gegen den Klimawandel gesprochen und auch über die soziale Verträglichkeit, die damit einhergehen muss.
00:17:38: Ich würde aber gerne noch über ein anderes Thema sprechen, und zwar Klimaanpassung.
00:17:42: Frank, es gibt ja auch in Hamburg eine umfassende Klimaanpassungsstrategie der Stadt.
00:17:47: Mich würde interessieren, wie du diese Strategie einschätzt und vielleicht kannst du direkt damit verbunden auch beantworten, ob es international Vorbildsthete gibt, die du kennst, denen das sehr gut geglückt ist, eine Klimaanpassungsstrategie zu entwickeln und umzusetzen.
00:18:03: Die Frage ist immer, welchen zeitlichen Horizont möchte man in den Blick nehmen.
00:18:08: Ich mache das mal an einem Beispiel fest, weil es gerade ganz konkret auf einer Veranstaltung war.
00:18:11: Die Stadtentwicklungsleiterin aus Kopenhagen hat einen Vortrag gehalten und sehr stolz berichtet, wie sie also nun eine neue Insel geschaffen haben in der Ostsee und dass alles sehr nachhaltig ist.
00:18:21: Und da werden die Regenrückhaltestrukturen so geschaffen, dass also die Landgestaltung genau so angelegt wird, dass sie eben auch eine Schutzfunktion hat vor Starkregen beispielsweise.
00:18:31: Und dann habe ich meinen Vortrag gehalten und noch mal aufgezeigt, dass wir nach dekade des Mehrespiegel-Anstiegs in der letzten Dekade waren.
00:18:44: Also wir verdoppeln gerade den Mehrespiegel-Anstieg alle zwanzig Jahre.
00:18:47: Wir rechnen das jetzt mal sozusagen bis zum Ende des Jahrhunderts fort.
00:18:51: Da wird der Mehrespiegel am Ende des Jahrhunderts sowohl in Kuppenhagen als auch hier an der Elbe um sechs bis sieben Zentimeter pro Jahr.
00:18:57: steigen.
00:18:58: Das ist schneller als jede Baugenehmigung einer norddeutschen Bürode, selbst wenn wir die Prozesse hier beschleunigen.
00:19:04: Das wird richtig, richtig sportlich.
00:19:06: Kumuliert man diese Summe auf, landet man bei etwa ein Meter siebzig höhere Meeresspiegel gegenüber der vorne industriellen Zeit, bis zum Ende dieses Jahrhunderts.
00:19:15: Das heißt, das, was in Kopenhagen gebaut worden ist, ein Meter über die Meeresspiegel ist für den Untergang gebaut.
00:19:20: Da wurden Milliarden ausgegeben für den Untergang.
00:19:23: Wir haben jetzt so viel Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre, dass wenn wir jetzt gar nichts mehr imitieren würden, die globalen Temperaturen um drei Komma fünf Grad steigen würden gegenüber der fundistriellen Zeit, der Meeresspiegel sechsundzwanzig Meter steigen würde.
00:19:36: Das wird dem Planeten verändern, aber das wird auch eine Stadt wie Hamburg verändern.
00:19:40: Das wird jetzt nicht morgen passieren oder in zehn Jahren.
00:19:43: Aber wenn wir eine Stadtplanung machen und eine Anpassungsstrategie machen für die nächsten einhundert, zweihundert Jahre, dahinten wird es immer diffuser.
00:19:49: Je weiter wir in die Zukunft gucken, desto unklarer und diffuser wird es, weil dazwischen unfassbar viel passiert, was wir Menschen letztlich beeinflussen und nicht nur die Physik.
00:19:58: Aber den Blick sozusagen auf jeden Fall mal bis zum Ende des Jahrhunderts ein bisschen darüber hinaus zu machen, ist schon für alle Projekte wichtig, wo wir es mit Bahntrassen zu tun haben, wo wir es mit großen Investitionsprojekten an Standorten zu tun haben, die auch in hundert Jahren in diesen Bereichen noch Standorte sein werden.
00:20:13: Und da stellen sich dann schon einige Fragen.
00:20:15: Ein Meter siebzig ist auch für Hamburg eine sehr große Herausforderung, weil da drauf ja dann noch die Sturmfluten auflaufen und das Wasser erst im Hinterland, bei Hochwasserlagen ja auch noch in die Nordsee abgeführt werden muss.
00:20:26: Also insofern ist eine Strategie schon eine, die längerfristig angelegt sein kann, aus meiner Sicht auch sollte.
00:20:32: Und wir werden uns irgendwann der Frage vor Augen sehen, müssen wir Hamburg Stück für Stück?
00:20:38: Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt weiter nach Nordosten verschieben.
00:20:41: Und da werden wir uns mit den Kollegen und Kollegen in der Landesregierung aus Schleswig-Holstein sehr gut stellen müssen.
00:20:48: Andreas Frank hat jetzt einen eigentlich dystopischen Blick in die Zukunft skizziert.
00:20:53: Mich interessiert aber, wie es eigentlich heute ist.
00:20:55: Da würde ich natürlich gerne den Realitätscheck beim Finanzsenator machen.
00:20:59: Inwiefern belasten denn die Kosten in Folge des Klimawandels schon heute den stetischen Haushalt?
00:21:05: Also wir haben da nicht jetzt eine Zahl.
00:21:07: sondern in der Tat ist ja von dir auch schon angesprochen.
00:21:10: Wir haben eine Klimaanpassungsstrategie, die wird jetzt auch laufend fortgeschrieben.
00:21:14: Und natürlich müssen wir weiter in Deichbau investieren und auch dann zubauen, höher bauen.
00:21:22: Ich glaube, das finde ich übrigens ein Punkt, wo glaube ich das Thema wie Krisenresilient und Krisenvorausschauend Hamburg ist.
00:21:30: Ich glaube, seit neunzehnzehnzehn ist es in der Hamburger DNA.
00:21:34: Dass man sagt, so etwas passiert uns nicht nochmal, wie die Sturmflut.
00:21:38: Und deswegen haben da funktionierende Strukturen von Deichbauverbände und Schutzgemeinschaften und so weiter.
00:21:46: Also da sind wir gut aufgestellt.
00:21:48: Aber klar ist, der Anstieg, den Frank speziert hat, wird weitere Maßnahmen erfordern.
00:21:54: Das ist klar.
00:21:55: Und was ja auch über das Thema Starkregen, Entwicklung, Überschwemmungsgebiete auch schon etwas gesagt.
00:22:00: Was etwas ist, was wir vorausplanen müssen.
00:22:03: Und da sehe ich aber Hamburg schon tendenziell besser vorbereitet, als wenn man es jetzt mal mit dem Ahrtal, man muss es so aussprechen, sagen, wo tatsächlich da eben Ortschaften waren, die das sich haben gar nicht vorstellen können, dass man mit so was zu tun hat.
00:22:19: Und wir sind in Willemsburg heute.
00:22:22: Willemsburg hat ein Bitter bezahlen müssen, neunzigzeigzeigzeig, was hier passiert ist und sozusagen das ist im Hamburger Unterbewusstsein drin.
00:22:31: dass wir alles dafür tun, um für solche Ereignisse gerüstet zu sein.
00:22:35: Und da muss man ja sagen, Hamburg hat noch eine geografische Lage, die deutlich besser ist.
00:22:39: Du hast das Ahrteil eben erwähnt gegenüber anderen Lagen.
00:22:42: Also bei uns werden die Hitzetage zunehmen, aber das ist eine ganz andere Dimension als im Rheinland.
00:22:47: Hier werden die starken Ereignisse zunehmen, aber das ist eine ganz andere Situation als in Düsseldorf und Dortmund.
00:22:54: Also wir haben sozusagen eine Region, in der wir uns befinden, wo das, was in den nächsten Jahrzehnten auf uns zukommt, noch gar nicht so dramatisch zu spüren sein wird wie in anderen Regionen dieser Welt.
00:23:05: Das heißt, wir haben noch die Zeit, es vernünftig und gut zu planen und in einer, sagen wir mal, ja, guten hanseatischen Manier auch in Abstimmung mit der Bevölkerung voranzubringen.
00:23:14: Darf ich aber trotzdem noch mal eine Rückfrage zur Finanzierung?
00:23:17: Hamburg soll zwei Komma sieben Milliarden aus dem Infrastruktur Form bekommen ab zwanzig sechsundzwanzig?
00:23:23: Nur zwei Komma sechs sechs, aber ist trotzdem richtig.
00:23:26: Ich habe
00:23:26: aufgerundet.
00:23:28: Ist denn auch geplant, dass aus diesem Geld etwas in Klimaanpassungsmaßnahmen fließt?
00:23:33: Also wir haben jetzt die Mittel auch noch nicht verplant, sondern wir investieren ja selber unfassbar viel als Stadt.
00:23:39: Wir haben jetzt in den Jahren seit zwanzig achtzehn über zehn Jahre den Investitionshaushalt selber verdreifacht, pro Kopf.
00:23:47: Also haben im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.
00:24:12: Und natürlich werden wir jetzt auch mit den zusätzlichen Mitteln und den eigenen Mitteln gucken, was kann dort auch mit den Klimafolgenanpassungen gehen.
00:24:20: Da müssen wir, glaube ich, auch nochmal, da sind Fangs hinweise, weil er schon sehr frühzeitig gesagt hat, Leute, konzentriert euch bitte nicht nur auf Klimaschutz, sondern ihr müsst eigentlich in euren Klimaschutzbudgets das Thema Klimaanpassung, wenn ich das richtig sehe, gleichberechtigt eigentlich mitdenken.
00:24:38: Und das finde ich einen wichtigen Impuls, weil wir natürlich am Schluss auch jeden Euro nur nur einmal ausgeben können.
00:24:43: Und deshalb ist ein bisschen mein Plädoyer, wir haben über Zukunftsentscheid gesprochen, da es Veränderungen geben, wie gesagt, haben wir nicht alles bestellt, aber es ist das Thema der Wirtschaftlichkeit drin geblieben.
00:24:55: Und ich glaube, wir sollten dieser Stadt auch nochmal überprüfen, ob eigentlich jeder Euro, den wir für Klimaschutz ausgeben, wirklich wirtschaftlich ist.
00:25:02: Am Schluss müssen wir eigentlich gucken, wie viel CO-Impact erreiche ich eigentlich mit einem Euro.
00:25:08: Wir müssen die Maßnahmen darauf konzentrieren, wo wir mit bestimmten Mittelaufwand maximal CO²-Impact erreichen, also eine Art CO²-Wirtschaftlichkeitsbetrachtung machen.
00:25:19: Und da wird man sehen, die großen Hebel sind nachher die, die entscheidend sind, damit wir dann auch einen Impact erreichen.
00:25:26: Wo weiß immer, und natürlich auch Bereich gibt die man nicht ganz so scharf.
00:25:29: kategorisieren kann.
00:25:30: Der Bereich Bildung zum Beispiel, der natürlich dazu beiträgt, dass eine Bevölkerung auch eigenständig mitmacht, solche Dinge auch unterstützt, ist ja ganz wichtig.
00:25:37: Und diese Bildungsarbeit kann man nicht immer genau konvertieren in ein CO-Zwei-Einsparung.
00:25:42: Das ist am schwierigsten.
00:25:43: Gleichwohl, glaube ich, ist dieser Aufgabenbereich da schon, ich weiß, das siehst du ja auch so hinzuzählen.
00:25:48: Der gehört natürlich schon auch als wichtiger Punkt einfach dazu.
00:25:50: Das
00:25:50: ist ja nur nicht direkt beim Klima.
00:25:52: Also gute Bildung ist sowieso erforderlich, weil es im Wahrheit unser einziger Rohstoff ist, die wir in diesem Land haben.
00:25:57: Absolut.
00:25:57: So, aber mir ist wirklich wichtig, dass wir, wir haben manchmal die Klimaschutzmaßnahmen zu sehr in Kleinteiligkeit verkleckert und sozusagen mit Blick auf die Herausforderung müssen wir genau gucken.
00:26:08: Deswegen bin ich ein Freund, das ist vielleicht berufsbedingt als Finanzszenat oder Fall.
00:26:12: Ich will auch gucken für jede Maßnahme, was kostet das und welchen CO² Impact hat es.
00:26:19: Und dann ergibt sich daraus auch eine Reihenfolge mit wie viel Euro erreiche ich welchen CO² Impact.
00:26:25: Und das haben wir, glaube ich, noch ein bisschen zu wenig
00:26:27: gemacht.
00:26:28: Dann wünsche ich dir ganz viel Erfolg bei diesem Unterfangen.
00:26:30: Ich habe viel gelernt bei diesem Gespräch.
00:26:32: Sind wir
00:26:32: schon fertig?
00:26:33: Spaß gemacht.
00:26:34: Das geht noch voll im Anfang.
00:26:35: Ja, ich fände es schön, wenn ihr wiederkehlt.
00:26:36: Wir
00:26:37: haben beim Team aber noch so wenig Zeit, dass wir auch hier schneller sind.
00:26:38: Genau.
00:26:39: Absolut.
00:26:40: Es war ein kleiner Einblick.
00:26:41: Der Deep Dive folgt dann hoffentlich beim nächsten Mal.
00:26:43: Ganz herzlichen Dank für das Gespräch.
00:26:45: Vielen
00:26:45: Dank.
00:26:47: Vielen Dank, Andreas und Frank, für eure klaren Perspektiven und den ehrlichen Austausch.
00:26:52: Und jetzt dann unsere Zuhörerinnen und
00:26:54: Zuhörer.
00:26:55: Wat nu?
00:26:56: Welche finanzpolitische oder klimatische Maßnahme sollte Hamburg sofort angehen, damit wir Klima, Stadt und Gemeinschaft schützen und gleichzeitig bezahlbar leben können?
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00:27:09: Bis zur nächsten Folge von Hamburg.
00:27:10: Wat Nu.
00:27:11: Bleibt engagiert, informiert und hoffnungsvoll.
00:27:14: Dieser
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00:27:16: Energiewerken.
00:27:18: Deine Stadt, deine Energie, unser Werk.
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